Natur und Medizin Gesundheitstag

Großer Gesundheitstag am Samstag, den 7. Juli in Bad Neuenahr

Die Carstens-Stiftung: Natur und Medizin veranstaltet einen großen Gesundheitstag zur Naturheilkunde.

Die Carstens-Stiftung: Natur und Medizin setzt sich seit 1982 für Naturheilkunde und Homöopathie ein. Zum einen fördert sie die Wissenschaft auf diesem Gebiet und zum anderen trägt sie die Forschungsergebnisse in die Bevölkerung, durch fundierte Aufklärung über Anwendung und Nutzen der Heilverfahren.

Der Gesundheitstag in Bad Neuenahr soll genau das tun: aufklären – vor allem über Möglichkeiten der Vorbeugung und Selbsthilfe. Besucher haben hier die Gelegenheit, persönlich mit Forschern sowie praktizierenden Ärzten ins Gespräch zu kommen. Auf dem Programm steht dabei eine Vielzahl an Themen rund um die Gesundheit.

Zu den Themen gehören u.a. Homöopathie für die Seele“, “Naturheilkundliche Therapien bei Krebserkrankungen“, aber auch Yoga- und Atemübungen sowie der Workshop Medizin aus der Küche, der sich der therapeutischen Anwendung von Gewürzen widmet.

Die Veranstaltung richtet sich damit an alle, die ihrer Gesundheit etwas Gutes tun wollen. Zeit für Fragen und Diskussion ist fest eingeplant.

Helga Maschke und Susanne Knorr waren dabei.

Spendeninitiative „Wir helfen“

Der SONNENWEG e.V. unterstützt aktuell die gemeinnützige Arbeit der Fördergesellschaft für komplementäre Tumortherapie und Naturheilverfahren e.V. (FkTN) und hilft mit einer Spende über 5.000 Euro bei einem besonderen Projekt.

Vor diesem Hintergrund besuchten Helga Maschke, 1. Vorsitzende des SONNENWEG e.V., und Susanne Knorr, stellvertretende Vorsitzende, im Juni 2018 die BioMed-Klinik in Bad Bergzabern. Lena Erdmann, 1. Vorsitzende und Jonas Hager, 2. Vorsitzender, der FkTN e.V. sowie der Chefarzt der BioMed-Klinik, Dr. med. Friedrich Migeod, bereiteten ihnen einen überaus herzlichen Empfang.

Mit der großzügigen Spende des SONNENWEG e.V. konnte für die BioMed-Klinik ein modernes Cardio-Gerät im Bereich der Physiotherapie anschafft werden, um die therapeutischen Bedürfnisse der Patienten noch besser umsetzen zu können.

Beim gemeinsamen Rundgang durch die modernen Klinikräume erläuterte Doktor Migeod, dass Wertschätzung und Menschlichkeit den Patientinnen und Patienten gegenüber wichtige Aspekte sind – Grundbedingungen geradezu – um nachhaltige therapeutische Erfolge in der komplementären Onkologie erzielen zu können. Es ist immer der ganze Mensch, der im Fokus stehe, nie allein nur die Diagnose.

In einem anschließenden Austausch wurde die bereits seit längerem bestehende bewährte Partnerschaft mit der BioMed-Klinik vertieft. Die ersten Überlegungen für zukünftige Kooperation mit der FkTN e.V. wurden angestellt und man darf hiervon positive Entwicklungen für die gemeinsame Zielgruppe erwarten.

v.l.n.r: Jonas Hager, Helga Maschke, Susanne Knorr, Dr. Migeod und Lena Erdmann

Lymphödem – Sinn und Funktion des Lymphsystems

Das Lymphsystem dient der Entsorgung des Gewebes von Abbaustoffen. Das Lymphsystem besteht aus feinen Lymphkanälen, in denen die Lymphe über Zwischenstationen, en Lymphknoten zum Körperzentrum fließt.  Dort wird die Lymphe wieder in das Blut abgegeben. Die Lymphflüssigkeit besteht zum Teil aus Wasser, darüber hinaus enthält sie Eiweißsubstanzen, Zelltrümmer, abgestorbene Zellen, feine Fremdkörper(z.B. Staub) Bakterien und andere Krankheitserreger.

In den Lymphknoten Stationen, wird die Lymphe gefiltert, Krankheitserreger durch Lymphozyten(spezielle weiße Blutkörperchen) abgetötet und Wasser entzogen.

Jedem bekannt sind die Lymphknotenschwellungen bei z.B. Halsentzündungen.

Was ist ein Lymphödem:

Werden Lymphabflußkanäle geschädigt, was durch Operationen, durch Bestrahlung oder durch Tumore im Lymphsystem entstehen kann, staut sich die Lymphe zurück und es kommt zu einer Schwellung des Gewebes (Lymphödem). Häufige Lymphödeme bei Krebskranken sind das Lymphödem des Armes nach Brustoperation oder Bestrahlung, das Lymphödem der Beine bei Unterleibsoperationen oder Unterleibsbestrahlungen, sowie das Lymphödem des Gesichtes bei Hals-Nasen-Ohrentumoren nach Bestrahlung des Halses.

Anfangs ist das Lymphödem noch weich, die Schwellung ist mit dem Finger eindrückbar. Mit der Zeit verfestigt sich das Gewebe, das Lymphödem lässt sich dann immer schwieriger wegdrücken.

Bereits hieraus ergibt sich, das ein lymphödem möglichst bereits im Frühstadium richtig behandelt werden muss.

Behandlung des Lymphödems:

Die Behandlung des Lymphödems besteht in regelmäßiger Lymphdrainage. Die Lymphdrainage ist eine Massage des geschwollenen Gewebes mit einer bestimmten Technik. So muss zuerst in den körpernahen Abschnitten Lymphe zur Körpermitte mobilisiert werden, ehe entferntere Abschnitte behandelt werden können. Die Lymphdrainage ist ein Streichmassage. Häufig ist nach der Lymphmassage zur Verhinderung einer raschen erneuten Anschwellung ein Kompressionsverband bzw. ein Kompressionsstrumpf erforderlich.

Ergänzend zu Lymphdrainage und Kompression kommt die Bewegungstherapie hinzu. Durch eine mäßige Muskelarbeit (Muskelpumpe) bei bestimmten gymnastischen Übungen wird der Abtransport der Lymphe gefördert, insbesondere bei gleichzeitiger Kompressionsbandage.