Podcast-Serie „Krebs Aktuell“ mit Prof. Dr. med. Alexander Herzog

Die Corona-Krise ist für alle Menschen eine große Herausforderung, der wir uns stellen müssen und die wir nur gemeinsam meistern können. Zu dem vor allem Krebsbetroffene bewegenden Thema wollen wir die hoch informative Podcast-Serie „Krebs Aktuell“ mit Prof. Dr. med. Alexander Herzog veröffentlichen. Die folgende Podcast-Serie des Freien Journalisten Bendict Steiniger behandelt mit Prof. Dr. Herzog verschiedene Themen rund und Krebs. „Es gibt nicht nur eine Krankheit – Was ist langfristig gefährlicher: Krebs oder Covid 19“ ist der Titel des ersten Beitrags dieser Podcast-Serie.

Es gibt nicht nur eine Krankheit

Was ist langfristig gefährlicher: Krebs oder Covid-19

Grundlagen zu Krebs

Wie entsteht Krebs und wer hat ein erhöhtes Risiko

Krebsstadien und deren Therapiechancen

Wie sie frühzeitig das Risiko Krebs verringern können

Kompetente Patienten – Wie Wissen Leben retten kann

Ein kompetenter Patient ist ein sicherer Patient

Seriöse Behandlungen

Wie man seriöse von unseriösen Therapien unterscheiden kann. Und anhand eines Beispiels des Experten Prof. Dr. Alexander Herzog, was es für einen Patienten bedeuten kann die falsche Therapie über einen zu langen Zeitraum beizubehalten.

Geschichte der Krebskranken Vera Vyblova aus Russland während der Corona-Krise

Im Hinblick auf unvergessliche Momente und berührende Begegnungen möchte ich die Geschichte der Krebskranken Vera Vyblova aus Russland während der Corona-Krise in der Fachklinik Dr. Herzog aufzeigen.

Krebs und Corona

Svetlana bittet Anfang April bei Facebook um finanzielle Hilfe. Auf einer Seite mit Fotos von ihrer krebskranken Mutter, die sehr betroffen machen, schreibt sie in deutscher Übersetzung: „Am 9. März 2020 kam ich mit meiner Mutter Vera Vyblova mit einem medizinischen Visum in die Fachklinik Dr. Herzog nach Deutschland. Jetzt müssen wir in der Klinik bleiben, unser Budget ist vorbei, aber wir wurden nicht rausgeschmissen und Prof. Dr. Alexander Herzog behandelt meine Mutter weiterhin. – Bitte helft uns in dieser schwierigen Situation, denn unser Konto wächst und wir können weder bezahlen oder gehen!“

Dieser Hilferuf war Grund und Anlass, Herrn Professor Herzog persönlich anzusprechen und seine Antwort lautet: „Bei uns ist eine Patientin aus Russland „gestrandet“. Aufgrund der Corona-Krise kann sie nicht mehr zurückreisen. Sie würde möglicherweise eine eventuell fällige Quarantäne irgendwo in einem Hotel nicht überstehen, da sie weiterhin regelmäßig und intensiv behandelt werden muss. Wir können die Patientin jedoch nicht entlassen, nur weil sie nicht mehr bezahlen kann.“

Spendeninitiative „Wir helfen“

Der SONNENWEG e.V. konnte im Rahmen seiner satzungsgemäßen Mildtätigkeit die Behandlungskosten von Vera Vyblova in der Fachklinik Dr. Herzog mit einem Beitrag von 3.000 € unterstützen.

Und dank dem Sonnenweg-Newsletter „Vera Vyblova aus Russland braucht unsere Hilfe“ im Mai, wurden kleine und größere Spenden mit einem Gesamtbetrag von etwa 2.000 € erreicht.

Unvergessliche Momente und berührende Begegnungen der Herzen

Endlich durfte ich mit meinem Mann im Juni – trotz aller Hürden aufgrund der Corona-Krise – reisen und aufbrechen zu einmaligen Erlebnissen mit Vera und Sevtlana in Bad Salzhausen. Nach unserem ersten persönlichen Kennenlernen in der Fachklinik Dr. Herzog schreibt Svetlana am Abend in ihrer E-Mail: „Liebe Helga! Sie sind eine sehr angenehme Frau, obwohl wir uns normalerweise nicht verstehen konnten, ist die Sprache des Herzens für alle verständlich […] Sie wollten uns helfen, es ist sehr berührend für uns.  Wir schätzen es und lieben dich.“ (Übersetzung aus dem Russischem)

Erfolgreiche Behandlung und Hoffnung auf einen Rückflug in die Heimat

Von Prof. Dr. Herzog erhalte ich am 22. Juni diese Nachricht: „Aktuell nähert sich die Behandlung in unserer Klinik dem Abschluss. Die Ergebnisse sind sehr gut. …“

Für Vera Vyblova endet nach fast vier Monaten eine erfolgreiche Behandlung bei Professor Herzog.

Und nun folgen viele bange Tage und hoffen auf einen Rückflug in die Heimat. Seit Anfang Juli sind Vera und ihre Tochter in einer Pension, gegenüber der Klinik, in Bad Salzhausen. Wie mir Svetlana wiederholt berichtet, laufen alle Bemühungen hinsichtlich eines Fliegers – trotz bezahltem Ticket für Hin- und Rückflug bei Turkish Airlines – von Frankfurt nach Moskau und von dort nach Krasnodar ins Leere.

Heimreise mit dem Auto von Minsk nach Krasnodar

Anfang August erhalte ich von Svetlana folgende Nachricht: „Liebe Helga!  Heute habe ich Ihren Brief gesehen und habe beschlossen, sofort zu antworten. Wir blieben bis zum 22. Juli im Hotel und hofften, dass wir noch wegfliegen könnten, aber die Flugzeuge fingen nie an zu fliegen. Deshalb beschlossen meine Mutter und ich, mit dem Auto nach Hause zu fahren.  Am 22. Juli flogen wir in zwei Stunden nach Minsk. Und dann stiegen wir ins Auto und fuhren 24 Stunden nach Krasnodar.  Es war natürlich sehr schwierig, aber dank dessen fanden wir uns endlich wieder zu Hause.  Wir sind dem Professor sehr dankbar!!! Liebe Helga, wenn Sie den Arzt besuchen, sagen Sie uns bitte unsere herzlichen Grüße, sagen Sie ihm, dass wir ihn sehr lieben!  Ich möchte wirklich hoffen, dass er uns nicht beleidigt, weil wir die Behandlung meiner Mutter nicht bezahlen konnten.“ (Übersetzung aus dem Russischem)

Ich habe diese Nachricht wunschgemäß an Herrn Professor Herzog weitergeleitet und von ihm folgende Antwort erhalten: „Ich bin froh, dass sie gesund zu Hause angekommen ist trotz der allgegenwärtigen Krise. Hoffen wir, dass dort ihr zuletzt gut stabilisierter Gesundheitszustand auch gehalten werden kann.“ Und weiter: „Gerne können Sie schreiben, dass die Rechnung bei uns über mehr als 50.000 € nicht bezahlt werden konnte. Aber wir hatten ja auch keine Wahl, wir hätten die Patientin ja nicht auf die Straße setzen können in ihrem Zustand.“

Was bleibt, sind unvergessliche Momente und berührende Begegnungen der Herzen.

Und eine, über alle Landesgrenzen und Sprachbarrieren hinweg, liebevolle Freundschaft!  

In Erinnerung an Herrn Prof. Dr. Hans Bojar

… und plötzlich ist da neben all dem Schmerz eine tiefe Dankbarkeit.

Unendlich dankbar für das Glück, mit ihm viele Jahre unterwegs zu sein, nehmen wir Abschied von Professor Dr. Hans Bojar.

Mit visionärer Weitsicht, seinem Esprit, seiner Kompetenz und Zugewandtheit hat er die Aufgaben und Ziele des SONNENWEG e.V. maßgeblich unterstützt und mitgestaltet.

Wir haben ihm viel zu verdanken.

Ein Mensch der uns verlässt, ist wie eine Sonne die versinkt. Aber etwas von ihrem Licht bleibt immer in unserem Herzen zurück.

Spendeninitiative „Wir helfen“

Der SONNENWEG e.V. konnte die BioMed-Klinik in Bad Bergzabern, über die Fördergesellschaft für komplementäre Tumortherapie und Naturheilverfahren e.V. (FkTN) dank der Spendeninitiative „Wir helfen“ erneut unterstützen.

„Wir freuen uns sehr, dass die Arbeiten wie geplant vorangehen und wir voraussichtlich in der letzten Woche des Januars den Speisesaal wieder öffnen können. Der neue Speisesaal wurde durch Spenden der FKTN e.V. und des SONNENWEG e.V. finanziert, was uns sehr geholfen hat diese weitere Verschönerung und Verbesserung zu ermöglichen. Wir hoffen, dass der neue Speisesaal ein Ort für viele Gespräche und ein geselliges Beisammensein werden wird. Wir bedanken uns bei allen Patienten und Mitarbeitern die die Unannehmlichkeiten durch den Umbau in den letzten Wochen ertragen haben….“

(Auszug aus der Facebook-Seite der BioMed-Klinik, Beitrag vom 22. Januar 2020)

 

Mit einem Spendenbeitrag von 5.000 € war der SONNENWEG e.V. an diesem Projekt beteiligt.

Nach einer Terminverschiebung konnten Helga Maschke, Vorsitzende und Ingo Maschke, Schatzmeister des SONNENWEG e.V. am 13. März die BioMed-Klinik in Bad Bergzabern besuchen, zu der Jonas Hager, 2. Vorsitzender der FkTN e.V. und Elke Walther, Verwaltungsdirektorin sowie Dr. Fadil Brovina, komm. Chefarzt und Leiter der Palliativstation der BioMed-Klinik eingeladen hatten.

Bei einem gemeinsamen Rundgang durch die modernen Klinikräume führte der Weg als erstes in den neu gestalteten Speisesaal, wo Frau Walther auf die Patienten gerechte Einrichtung hinwies und vor allem den Sitzkomfort der Bestuhlung betonte.

Anschließend stellte Dr. Brovina die Palliativstation der BioMed-Klinik vor und informierte über den Ansatz und die Bedeutung einer Ganzheitsmedizin in der onkologischen Palliativmedizin.

 

v.l.n.r.: Jonas Hager, Dr. Fadil Brovina, Helga Maschke, Elke Walther und Ingo Maschke

Rückblick und Ausblick auf den SONNENWEG-KONGRESS

Dankbar blicken wir nunmehr auf den mittlerweile 12. SONNENWEG-KONGRESS 2019 zurück und auf ein Programm unter dem Leitgedanken „Ganzheitliche Therapien bei Krebs“.

Trotz Krebs selbstbestimmt im Leben bleiben – dabei unterstützt seit über 20 Jahren der SONNENWEG e.V. Krebsbetroffene und deren Angehörige. Er bietet mit einer ganzheitlichen Betrachtungsweise des Menschen Hilfe zur Krankheitsbewältigung und psychosoziale Unterstützung im Genesungsprozess.

Die Erfahrungen aus Wissenschaft und Forschung, die das Netzwerk des SONNENWEG e.V. im Laufe eines Jahres sammelt, fließen in den alljährlichen SONNENWEG KONGRESS ein, der in diesem Jahr vom 14.-15. September im Kongresscenter: JUVA Hotel in Jülich seine Pforten öffnete.

Das Besondere an dieser Veranstaltung ist das Konzept der vier Säulen, durch die besonders betroffene Patienten im Fokus stehen: verständliche Fachvorträge, die Möglichkeit einer persönlichen Beratung, eine umfangreiche Gesundheitsausstellung sowie die Option, an einer gemeinsamen Gesprächsrunde von Patienten und Experten teilzunehmen. Seminare und Workshops ergänzten dieses breite Angebot zusätzlich.

Im Rückblick und Ausblick auf den SONNENWEG-KONGRESS bieten wir in diesem Jahr erstmals Eindrücke und Inspirationen mit diesem Film.  

Nähere Informationen und ausführliche Programme zu unseren vergangenen Kongressen finden Sie hier.

Fotografin: Tine Wagner

19. Patienten-Arzt-Kongress der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V.

„Selbstbestimmt entscheiden“ lautet das Motto des 19. Patienten-Arzt-Kongresses der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) am 18. und 19. Mai 2019 in Heidelberg.

Viele der rund 800 Patienten, Ärzte und Therapeuten, die sich zum 19. Patienten-Arzt-Kongress der GfBK in Heidelberg eingefunden haben, wissen aus eigener Erfahrung, wie komplex Entscheidungen sein können. „Selbstbestimmt handeln heißt, die Verantwortung für die eigenen Entscheidungen, den Umgang mit der Erkrankung und für den Umgang mit sich selbst zu übernehmen“, erläutert Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK, das Leitthema.

Was Patienten für sich selbst und ihre Gesundung tun können, durchzieht als roter Faden den Kongress.

Einen kleinen Eindruck von der Veranstaltung und ihren Mitwirkenden erhalten Sie mit diesem kurzen Video.

Und in Erinnerung an persönliche Begegnungen einige Bilder von Helga Maschke mit verschiedenen Partner des SONNENWEG e.V.

Rückblick auf den
11. SONNENWEG-KONGRESS 2018

Dankbar blicken wir auf den 11. SONNENWEG-KONGRESS 2018 zurück und auf ein Programm unter dem Leitgedanken „Ganzheitliche Therapien bei Krebs“.

Die Krebsbetroffenen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stellen, die Menschen als Ganzes wahrnehmen, war Grund und Anlass einen Kongress auszurichten, der das Interesse an Wegen für ganzheitliche Therapien bei Krebs berücksichtigt.

Es waren zwei Tage mit einem vielfältigen Programm, hochkarätigen Referenten, vielen interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern in einer wunderbaren liebevollen Atmosphäre.

Im Rückblick auf den 11. SONNENWEG-KONGRESS haben wir zahlreiche Impressionen für Sie zusammengestellt.

Nähere Informationen und ausführliche Programme zu den vergangenen Kongressen finden Sie hier.

Folgender Artikel erschien in der Ausgabe 01/2019 von “Die Naturheilkunde”

Ganzheitliche Therapien bei Krebs – Rückblick auf den 11. Sonnenweg-Kongress 2018 und Ausblick auf das aktuelle Kongressjahr 2019

Nach dem großen Jubiläumsjahr 2017, in dem der gemeinnützige Verein SONNENWEG e.V. den 10. Kongress organisierte, sein 20-jähriges Bestehen und die Vorsitzende Frau Helga Maschke ihren 75. Geburtstag feierte, ging es für sie und ihre Mitstreiter 2018 unermüdlich weiter. An dieser Stelle möchten wir den 11. Sonnenweg-Kongress 2018 Revue passieren lassen und auf den Kongress in diesem Jahr aufmerksam machen.

Der gemeinnützige SONNENWEG e.V. aus Jülich unterstützt seit über 20 Jahren Krebsbetroffene und deren Angehörige und hat sich in dieser Zeit als wertvolle Informationsquelle für alle an ganzheitlichen Therapieansätzen interessierten Menschen sowie als lebendiges Portal zum Gedankenaustausch erwiesen. Die Erfahrungen aus Wissenschaft und Forschung, die das Netzwerk des SONNENWEG e.V. im Laufe der Jahre sammeln konnte, fließen in den alljährlichen Kongress ein.

Der 11. Kongress fand diesmal im JUFA Hotel in Jülich statt. In Seminaren Workshops und Fachvorträgen ging es vom 1. bis 2. September 2018 erneut um den Leitgedanken „Ganzheitliche Therapien bei Krebs“. So referierte u.a. Dr. med. Bernhard Ost zum Thema „Welche Rolle spielt die Immunabwehr bei der Vorbeugung, Behandlung und Nachsorge von Krebs?“, Dr. med. Holger Wehner sprach über den „Stellenwert der Hyperthermie in der modernen Krebstherapie“, Dr. med. Michael Radecki richtete seinen Fokus auf „Krebs und Knochengesundheit – Neues aus der Knochenmedizin“ und Prof. Dr. med. Alexander Herzog gab Antworten auf die Frage „Nutzen und Risiken komplementärer und alternativer Therapien bei Krebs: Sind solche Therapieverfahren sinnvoll?“

Die Kongresse des Sonnenweg e.V. zeichnen sich jedoch nicht nur durch die hochkarätigen Fachvorträge aus, sondern auch durch das extrem breit gefächerte Angebot für Betroffene und ihre Angehörigen. Die Besucher können sich an den fachspezifischen Diskussionen beteiligen, individuell beraten lassen und vor allem auch direkt vor Ort etwas Gutes für sich tun.

2018 luden zwei Workshops zum Wohlfühlen und Genießen ein. „Naturkosmetik trifft Ayurveda“ war dem ersten Workshop überschrieben, „Stressbewältigung, Gedankenruhe und frische Kraft“ dem zweiten. Die Gesundheitsausstellung ergänzte dieses Angebot mit Informationen oder Produktvorstellungen – für die Gesundheit, zum Anfassen, Probieren und Erleben.

Zum Ausklang des ersten informationsgeladenen Tages durfte das gesellige Beisammensein natürlich nicht fehlen. In ungezwungener Atmosphäre gab es die Möglichkeiten des persönlichen Kennenlernens und des Gedankenaustausches bei mediterranen Gaumenfreuden vom Benefiz-Buffet.

Auch in diesem Jahr erwarten Sie informationsreiche Vorträge der Partner des Sonnenweg e.V. aus den Praxen und Kliniken für Komplementärmedizin und Ganzheitliche Therapien bei Krebs. Tragen Sie jetzt schon eine Reise ins schöne Jülich in Ihren Kalender ein, der Sonnenweg e.V. freut sich auf Sie.

Fotos von:  Birgit Koper

Natur und Medizin Gesundheitstag

Großer Gesundheitstag am Samstag, den 7. Juli in Bad Neuenahr

Die Carstens-Stiftung: Natur und Medizin veranstaltet einen großen Gesundheitstag zur Naturheilkunde.

Die Carstens-Stiftung: Natur und Medizin setzt sich seit 1982 für Naturheilkunde und Homöopathie ein. Zum einen fördert sie die Wissenschaft auf diesem Gebiet und zum anderen trägt sie die Forschungsergebnisse in die Bevölkerung, durch fundierte Aufklärung über Anwendung und Nutzen der Heilverfahren.

Der Gesundheitstag in Bad Neuenahr soll genau das tun: aufklären – vor allem über Möglichkeiten der Vorbeugung und Selbsthilfe. Besucher haben hier die Gelegenheit, persönlich mit Forschern sowie praktizierenden Ärzten ins Gespräch zu kommen. Auf dem Programm steht dabei eine Vielzahl an Themen rund um die Gesundheit.

Zu den Themen gehören u.a. Homöopathie für die Seele“, “Naturheilkundliche Therapien bei Krebserkrankungen“, aber auch Yoga- und Atemübungen sowie der Workshop Medizin aus der Küche, der sich der therapeutischen Anwendung von Gewürzen widmet.

Die Veranstaltung richtet sich damit an alle, die ihrer Gesundheit etwas Gutes tun wollen. Zeit für Fragen und Diskussion ist fest eingeplant.

Helga Maschke und Susanne Knorr waren dabei.

Spendeninitiative „Wir helfen“

Der SONNENWEG e.V. unterstützt aktuell die gemeinnützige Arbeit der Fördergesellschaft für komplementäre Tumortherapie und Naturheilverfahren e.V. (FkTN) und hilft mit einer Spende über 5.000 Euro bei einem besonderen Projekt.

Vor diesem Hintergrund besuchten Helga Maschke, 1. Vorsitzende des SONNENWEG e.V., und Susanne Knorr, stellvertretende Vorsitzende, im Juni 2018 die BioMed-Klinik in Bad Bergzabern. Lena Erdmann, 1. Vorsitzende und Jonas Hager, 2. Vorsitzender, der FkTN e.V. sowie der Chefarzt der BioMed-Klinik, Dr. med. Friedrich Migeod, bereiteten ihnen einen überaus herzlichen Empfang.

Mit der großzügigen Spende des SONNENWEG e.V. konnte für die BioMed-Klinik ein modernes Cardio-Gerät im Bereich der Physiotherapie anschafft werden, um die therapeutischen Bedürfnisse der Patienten noch besser umsetzen zu können.

Beim gemeinsamen Rundgang durch die modernen Klinikräume erläuterte Doktor Migeod, dass Wertschätzung und Menschlichkeit den Patientinnen und Patienten gegenüber wichtige Aspekte sind – Grundbedingungen geradezu – um nachhaltige therapeutische Erfolge in der komplementären Onkologie erzielen zu können. Es ist immer der ganze Mensch, der im Fokus stehe, nie allein nur die Diagnose.

In einem anschließenden Austausch wurde die bereits seit längerem bestehende bewährte Partnerschaft mit der BioMed-Klinik vertieft. Die ersten Überlegungen für zukünftige Kooperation mit der FkTN e.V. wurden angestellt und man darf hiervon positive Entwicklungen für die gemeinsame Zielgruppe erwarten.

v.l.n.r: Jonas Hager, Helga Maschke, Susanne Knorr, Dr. Migeod und Lena Erdmann

Unser Jubiläumsjahr 2017

Es ist ein historisch bedeutungsvolles Jahr

Das Jubiläumsjahr des SONNENWEG e.V., unter der  Schirmherrschaft von Herrn Wolfgang Spelthahn, Landrat des Kreises Düren, ist ein historisch bedeutungsvolles Jahr.

Der SONNENWEG e.V. schaut auf sein 20-jähriges Bestehen, der SONNENWEG-KONGRESS jährte sich zum zehnten Mal und ich selbst durfte am 17. August meinen 75. Geburtstag im Kreise unserer Freunde und Förderer feiern.  Ein dreifaches Jubiläum also, das zum Jahresende Grund und Anlass gibt, das Erreichte zu reflektieren und einen Blick in die Zukunft des SONNENWEG e.V. zu werfen.

20 Jahre SONNENWEG e.V.

Das ist eine Zeitspanne, die sämtliche Höhen und Tiefen widerspiegelt.

Lichtblicke für ein Leben mit Krebs: Persönliches Schicksal und Vereinsgeschichte

Die Geschichte des SONNENWEG e.V. ist eng verknüpft mit den persönlichen Erfahrungen der Vereinsgründerin Helga Maschke. Im Herbst 1994 erhielt die damals 52-Jährige die niederschmetternde Diagnose Brustkrebs. Diese Diagnose veränderte alles, die geordnete Welt geriet aus den Fugen. Auf der Suche nach Wegen aus dieser lebensbedrohlichen Situation erinnerte sich Frau Maschke an die Worte des amerikanischen Philosophen Norman Peale: „Das Geheimnis des Lebens liegt nicht in dem, was uns widerfährt, sondern darin, was wir mit dem tun, was uns widerfährt.“

Dieser Gedanke begünstigte das Auffinden eines eigenen individuellen Weges der Krankheitsbewältigung und legte so den Grundstein für die Gründung des SONNENWEG e.V.. Mit großem ehrenamtlichem  Engagement wurde in den folgenden Jahren ein umfangreiches Netzwerk aus Beratern, Ärzten und  Therapeuten sowie Fachkräften des Sozial- und Gesundheitswesens aufgebaut. Im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtungsweise des Menschen bietet der SONNENWEG e.V. Hilfe zur Krankheitsbewältigung und psychosoziale Unterstützung im Genesungsprozess.

 

Jubiläumsfeier am 17. August 2017

Die Jubiläumsfeier am 17. August, dem Tag des 75. Geburtstages der Gründerin Helga Maschke, in der Blumenhalle im Brückenkopf-Park Jülich, wird allen als ein großes und einzigartiges Fest in liebevoller Erinnerung bleiben.

 

10. SONNENWEG-KONGRESS • Ganzheitliche Therapie bei Krebs

Der SONNENWEG-KONGRESS öffnete im Oktober zum 10. Mal in Folge seine Pforten in der Herzogstadt Jülich.

Die Krebsbetroffenen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stellen, die Menschen als Ganzes wahrnehmen, war und ist Grund und Anlass einen Kongress auszurichten, der das Interesse an Wegen für ganzheitliche Therapien bei Krebs berücksichtigt.

Unter dem Titel „Ganzheitliche Therapien bei Krebs“ ist es uns erneut gelungen, ein Programm vorzubereiten, das dem Informationsbedürfnis Rechnung trägt.

 

Kongresseröffnung im besonderen Rahmen

Die „Kongresseröffnung im besonderen Rahmen“ war anlässlich des Jubiläumkongress ein gebührender feierlicher Abschluss im Jubiläumsjahr des SONNENWEG e.V. Der Festvortrag „Vom ‚Krieg gegen den Krebs“ zum „Gewinnen der Gesundheit“ von Herrn Dr. Michael Radecki  darf  hier einmal stellvertretend für die vielen wertvollen Beiträge auf dem Kongress genannt werden.  Ein anknüpfendes Benefiz-Buffet sorgte für den entsprechenden Rahmen einer diskursreichen, entspannten Atmosphäre unter den Kongressbesuchern.

 

Ehrungen

In dankbarer Würdigung überreichte die Vorsitzende bei der Jubiläumsfeier am 17. August, Herrn Prof. Dr. med. Alexander Herzog, Herrn Prof. Dr. med. Holger Wehner, ihrem Ehemann Ingo Maschke, die Ehrenurkunde für ein außerordentliches Engagement, die langjährige Treue und Loyalität zum  SONNENWEG e.V.

In Abwesenheit mit dieser Ehrung ausgezeichnet wurde Herr Josef Mettler, ehemals Vorstand der GfBK und Leiter der früheren Beratungsstelle Nordrhein in Düsseldorf – Erkrath.

 

Weitere Ehrungen standen bei „Kongresseröffnung im besonderen Rahmen“ am 21. Oktober auf dem Programm. Herr Dr. Peter Nieveler, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Jülich und Mitbegründer des Fördervereins, wurde für seine Unterstützung in der Gründungsphase und seine nunmehr 20-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Gleichfalls geehrt wurde Herr Prof. Dr. med. Hans Bojar, für sein außerordentliches Engagement, die langjährige Treue und Loyalität.

 

Ehrung von Frau Christel Kanne

Ein großes Herzensanliegen der Vorsitzenden war die Ehrung von Frau Christel Kanne. In Begleitung von Herrn Dr. Bernhard Ost und dem stellvertretenden Vorsitzenden Herrn Justus Peters, folgte Helga Maschke am 25. Oktober der Einladung von Frau Christel Kanne nach Selm-Bork in die Betriebsstätte der Firma Kanne Brottrunk. Sehr gerührt und erfreut nahm Frau Kanne ihre Ehrenurkunde und einen Blumenstrauß entgegen. In einer geselligen Runde, gastlicher Atmosphäre, guten Gesprächen, einer Betriebsführung von Herrn Neuhaus, erlebten die Besucher kurzweilige Stunden bei der Firma Kanne Brottrunk, einem ganz besonderen und langjährigen Unterstützer des SONNENWEG e.V.

 

 

Was wäre ein Jubiläum ohne musikalische Umrahmung?

Als besonderes Highlight im Jubiläumsjahr des SONNENWEG e.V. konnten wir den  Künstler Eugen Nevo, Sänger & Pianist, (www.piano-vocals.de)  gewinnen.

 

Was folgt nun? Die (vorläufigen) Termine für das Jahr 2018 stehen fest!

Wir planen derzeit fleißig und wollen gemäß unserer Grundsätze neue inhaltliche, strukturelle  Akzente in die Projekte & Veranstaltungen setzen.

Ganz im Sinne unserer Aufgaben und Ziele werden wir den Menschen, die von der Krankheit Krebs betroffenen sind und deren Angehörigen zur Seite stehen.

Wir freuen uns auf ein spannendes Jahr 2018 und natürlich auf Sie!